Katharina Magiera

Katharina Magiera - VITA

Katharina Magiera, von der Fachpresse für ihren weichen, dunkel gefärbten und klangstarken Mezzosopran gelobt, verkörperte im Auftakt von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ an der Opéra national de Paris Anfang 2025 die Partie der Flosshilde (Rheingold), im November konnte man sie dort als Schwertleite (Walküre) erleben.

Weiterhin ist sie als Alt Solistin in J.S. Bachs h-moll Messe in Wiesbaden, erneut in der Partie der Lisa (Die Passagierin), als Disinganno in der Neuproduktion von G.F. Händels „Il trionfo del tempo e del disinganno“ an der Oper Frankfurt, sowie in einem Liederabend im Haus Wahnfried in Bayreuth zu erleben.

Katharina Magiera gehört seit der Spielzeit 2009/10 dem Ensemble der Oper Frankfurt an, wo sie in folgenden Partien zu erleben war: Alisa (Lucia di Lammermoor), Tisbe (La Cenerentola), Lisa (Die Passagierin), Maddalena (Rigoletto), Erda (Rheingold, Siegfried), Flosshilde / Schwertleite (Ring), Die Erzählerin / Heilige Katharina (La damoiselle élue / Jeanne D’Arc au bûcher), Nancy (Martha /CD bei OehmsClassics), Margret (Wozzeck), Dunjasha (Zarenbraut), Marcellina (Le nozze di Figaro), Dritte Dame (Die Zauberflöte), Annina (Der Rosenkavalier), Altpartie in Händels Messiah, Hänsel (Hänsel und Gretel), Hexe (Königskinder), Proserpina und Messaggiera (L’Orfeo), Filosofia (LʼOrontea), Sphinx (Oedipe) Ježibaba (Rusalka), Iokaste (Oedipus Rex), Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Dryade (Ariadne auf Naxos), Wanja (Iwan Sussanin), Emilia (Otello), Amastre (Xerxes), Irene (Theodora), Eduige (Rodelinda), Erste Magd (Elektra), Frugola und Ciesca (Il trittico), Auntie (Peter Grimes), Hexe (Königskinder), Bradamante (Alcina), Gaea (Daphne) und Herodias (Salome).

Die Neuproduktion „Ulisse“ von Luigi Dallapiccola (1904-1975) der Oper Frankfurt, in der sie die umfangreiche Doppelrolle Kirke/ Melantho verkörperte, wurde 2022 mit dem „International Opera Award für die beste Wiederentdeckung“ ausgezeichnet. Katharina Magiera studierte Gesang Prof. Hedwig Fassbender und Prof. Rudolf Piernay. Sie war Stipendiatin der Villa Musica des Landes Rheinland-Pfalz, der Yehudi- Menuhin- Stiftung Live music now, der Studienstiftung des deutschen Volkes und 1. Preisträgerin des Mendelssohn-Wettbewerbs.

Ihr breit gefächertes Konzertrepertoire umfasst die Passionen und zahlreiche Kantaten J. S. Bachs, die Requien von Mozart, Verdi, Duruflé, Dvořák, Schnittke und die Oratorien von Händel, Mendelssohn, Honegger und Szymanowski. Sie arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Paolo Carignani, Helmuth Rilling, Gabriel Garrido, Marko Letonja, Hans-Christoph Rademann, Alexander Liebreich, Kristjan Järvi, Constantinos Carydis, Ivor Bolton, Constantin Trinks, Sebastian Weigle, Ádám Fischer, Ivor Bolton, Christian Thielemann, Jaap van Zweden, Andrés Orozco-Estrada, Leo Hussain, René Jacobs, Henrik Nánási, Sylvain Cambreling, Krzysztof Urbański, Teodor Currentzis, Semyon Bychkov, Jakub Hrůša, Pablo Heras-Casado, Robin Ticciati und Franz Welser- Möst zusammen.

Als Liedinterpretin stellte sie 2016 bei OehmsClassics ein von der Presse gelobtes Soloalbum in Gitarrenbegleitung von Prof. Christopher Brandt vor. Die Einspielung umfasst Goethe Vertonungen von F. Mendelssohn, H. Wolf, F. Hensel, J. Kinkel, J. Lang und R. Schumann in eigener Bearbeitung für Gesang und Gitarre.

Konzertengagements führten Katharina Magiera zu den Münchener Philharmonikern, dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, dem Richard-Strauss Festival, dem MDR Symphonieorchester, Camerata Salzburg, der NDR Radiophilharmonie dem DSO Berlin, den Bremer Philharmonikern und den Bamberger Symphonikern. Als Dritte Dame (Zauberflöte) gastierte sie an der Opéra National in Paris, am Theater an der Wien, dem Glyndebourne Festival und bei den BBC Proms, als Hänsel (Hänsel und Gretel) an der Bayerischen Staatsoper in München, als Schwertleite (Die Walküre) an der Semperoper Dresden, bei den Salzburger Osterfestspielen, der Opéra National in Paris, der Opéra du Rhin in Strasbourg und beim Beijing Music Festival. In 2021 debütierte die Altistin bei den Tiroler Festspielen als Hexe (Königskinder) und Flosshilde (Rheingold). In den darauffolgenden zwei Jahren interpretierte sie dort Waltraute, Flosshilde (Götterdämmerung) und Hexe (Königskinder).

In 2022 gastierte die Sängerin in der Partie Ježibaba (Rusalka) an der Staatsoper Stuttgart und kehrte als erste Magd (Elektra), Dritte Dame (Zauberflöte) und Page in der Neuproduktion von Salomé an die Opéra National de Paris zurück. Anfang 2023 sang sie erneut die Partie der Schwertleite (Walküre) an der Semperoper Dresden unter Christian Thielemann.

Im Festspielhaus Baden- Baden verkörperte sie 2024 die Erste Magd in Elektra mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko, die konzertante Fassung folgte in der gleichen Besetzung in der Berliner Philharmonie.

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