Katharina Magiera & Christopher Brandt

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Während ihres Schulmusikstudiums mit Hauptfach Klavier verlagerte Katharina Magiera ihren Schwerpunkt von Klavier auf Gesang. Dem Studium zunächst in der Gesangsklasse von Prof. Vera U.G. Scherr in Mannheim, anschließend bei Prof. Hedwig Fassbender in Frankfurt am Main folgte das Konzertexamen bei Prof. Rudolf Piernay in Mannheim.

Sie war Stipendiatin der »Villa Musica« des Landes Rheinland-Pfalz, der Yehudi Menuhin-Stiftung »Live music now« und der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2009 gewann sie den Mendelssohn- Wettbewerb.

Ihr breit gefächertes Konzertrepertoire umfasst die Passionen und zahlreiche Kantaten J. S. Bachs, die Requien von Mozart, Verdi, Duruflé, Dvořák und Schnittkeund Händels, Mendelssohns und Honeggers Oratorien, an denen sie unter den Dirigenten G. Garrido, H-Chr. Rademann, P. Cao, P. Carignani, S. Kuijken, M. Beuerle, W. Toll und H. RillingmitwirkteSeit ihrer Studienzeit arbeitet Katharina Magiera mit dem renommierten Liedbegleiter Hilko Dumno zusammen, mit dem sie auch mit Liedern vor allem von Schubert und Wolf auftrat, z.B. im SWR im Frankfurter Goethe-Haus und bei den Weilburger Schlosskonzerten.

Die Liebe zum Lied, das Interesse an der Agilität der Stimme und die „spürbare räumliche“ Nähe zu Goethe regte Katharina Magiera zum Erkunden neuer vokaler Pfade an. So entstand die Idee, ein Liedprogramm mit Gitarre, welches vorwiegend die weniger bekannten Gedichte des Frankfurter Dichters in Vertonungen von Mendelssohn, Wolf und andere in eigener Bearbeitung für Gesang und Gitarre vorzustellen. Ihr Duopartner dabei ist Christopher Brandt, der die Lieder für Gitarre arrangiert hat, ein gefragter klassischer Gitarrist und mehrfach ausgezeichneter Komponist.

Auftritte auf der Opernbühne führten Katharina Magiera an das Staatstheater Wiesbaden, die Opéra du Rhin in Strasbourg und die Oper Frankfurt, deren Ensemble sie seit der Spielzeit 09/10 dem Ensemble angehört. Dort trat sie auf als Sphinx (Oedipe), Bradamante (Orlando furioso) und Rosalia (Tiefland), Alisa (Lucia di Lammermoor), Tisbe (La Cenerentola), Untos Frau (Sallinens Kullervo), Stallmagd (Königskinder), Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Oberpriesterin in Schoecks Penthesilea sowie als Flosshilde / Schwertleite (Ring), Ježibaba (Rusalka), Hänsel (Hänsel und Gretel), Dryade (Ariadne auf Naxos), Filosofia (LʼOrontea),Marzelline (Figaros Hochzeit), in den Frankfurter Erstaufführungen der Drei Einakter von Bohuslav Martinů und zuletzt als Wanja (Iwan Sussanin).

Ein Gastengagement führte sie 2015 als Dritte Dame (Die Zauberflöte) an die Opéra Bastille Paris, im selben Jahr gastierte sie beim Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks unter A. Liebreich und debütierte bei den Salzburger Festspielen unter A. Orozco Estrada.

Vita von Katharina Magiera zum Download: Deutsch | Englisch